Einführung
 
ROBERTIN-database ist ein Projekt der Fachrichtung Klassische Archäologie der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und INMEDIAK e.V.
Die Bilddatenbank erschließt die Originalsammlung des Archäologischen Museums der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, bestehend aus Keramik und Kleinkunst der antiken Kulturen Griechenlands, Roms und Ägyptens.
 
Nur ein kleiner Teil davon war bisher publiziert, die vorhandenen Inventare sind in vielen Punkten überholt. Die notwendige Neuaufnahme der Bestände in Form einer Bilddatenbank eröffnete die Möglichkeit, diesen Katalog auch über das Internet zugänglich zu machen.

Mit der Freischaltung der Datenbank am 27.06.2001 waren 89 Datensätze verfügbar. Diese umfaßten zunächst einen Großteil der bereits publizierten Stücke aber auch weitere, die hier erstmals vorgestellt wurden. Am 10.03.2003 kamen weitere 98 Datensätze dazu. Eine Aktualisierung am 19.03.2004 brachte nur einen neuen Datensatz, aber eine Reihe kleinerer Korrekturen und Ergänzungen. Im Zuge der fortschreitenden Erfassung und wissenschaftlichen Bearbeitung werden einige hundert Datensätze abrufbar sein.

 
Der Katalog ist so strukturiert, daß Recherchen nach verschiedenen Kriterien möglich sind. Damit kann sich jeder Interessent entweder eine Übersicht über die Bestände des Museums verschaffen oder gezielt für bestimmte Forschungsvorhaben recherchieren. Die Textinformationen werden ergänzt durch Farbaufnahmen, in einigen Fällen durch Zeichnungen. Druckqualität ist dabei nicht beabsichtigt, bei Bedarf für Publikationen können Fotografien bestellt werden. Alle vorkommenden Fundorte sind in einer beigefügten Karte verzeichnet, eine kurze Vorstellung der für die Sammlungsgeschichte wichtigen Personen würdigt deren Verdienst und erleichtert die Einschätzung der Herkunftsangaben. In einer Liste sind die vorangegangen Inventarverzeichnisse und Materialpublikationen kurz beschrieben. Die in den Datensätzen verwendeten Literaturkürzel werden in einer gesonderten Datenbank aufgelöst.
 
Die Datenbank ist im Sinne einer wissenschaftlichen Publikation zu zitieren. Dabei ist die Internetadresse und das Recherchedatum anzugeben. Der Datensatz ist über die Inventarnummer eindeutig gekennzeichnet. Ein Vorteil der Publikation in Form einer Datenbank liegt in der Möglichkeit der Präzisierung innerhalb der vorhandenen Datensätze. Solche Veränderungen werden in den Datensätzen dokumentiert, um trotz der Flexibilität des Mediums Zitate nicht zu verfälschen.
 
Das Projekt wurde gefördert durch das Land Sachsen-Anhalt und die im Impressum genannten Sponsoren.
 
Die Datenbank basiert auf dem Programm File Maker Pro 4.0, die Aufnahmen wurden mit einer Digitalkamera erstellt.
 
Zu einer Reihe besonders interessanter Stücke finden sich ausführlichere Erklärungen auf der allgemeinen Webseite des Museums, im Rundgang unter Exponate.
 
Letzte Aktualisierung: 19.03.2004